Verschiedene Möglichkeiten der Pränataldiagnostik

qd3352_prendiagtestingBei der Diagnostik vor der Geburt spricht man generell von pränatalen Untersuchungen. Diese werden prinzipiell in invasiv und nicht- invasiv unterschieden. Nicht- invasive Untersuchungen beschränken 15sich auf Ultraschall- Untersuchungen und Bluttest, sprich alle Tests, die nicht in den Körper der Mutter eingreifen. Das Gegenstück, die invasive Untersuchung hingegen einen Eingriff in den Körper der schwangeren Frau.

Nicht- invasive Methoden

Als eine der angenehmsten und einfachsten Methoden wird per Ultraschall der Nackentransparenz- Test bezeichnet. Hier werden die Partien, wie der Name es verrät des Kindes im Ultraschall- Bild untersucht, um vorzeitig Unstimmigkeiten feststellen zu können. Dazu gehören auch einige Bluttest, welche Aufschluss über viele Krankheiten geben können. Je nach Abschnitt in der Schwangerschaft, sprich ob im ersten Trimester oder im Zweiten, können Bluttest Abweichungen der Chromosomen feststellen, welche zu Trisomien führen können, wie etwa Trisomie 21, 18 oder 13, auch bekannt als Down- Syndrom. Da diese Tests nicht immer zu 100% schlüssig sein können, werden auch invasive Diagnostik- Methoden unternommen, die aber nicht gänzlich ohne Risiko durchführbar sind.

Invasive Methoden

Um sich bei einer positiven Diagnose auf Trisomie zu vergewissern, entscheiden sich viele Eltern zusätzlich zu einem invasiven Verfahren, da diese exakter Arbeiten können, da die DNA des Kindes direkt untersucht werden kann, und nicht nur aus Bruchstücken der DNA der Mutter. Da diese Eingriffe aber stets mit einer Punktion zusammenhängen, kann das Risiko von Fehlgeburten nicht ganz ausgeschlossen werden. Unter anderem gibt es die Plazenta- Punktion, eine Biopsie des Fruchtwasser, welches durch die Bauchdecke der Mutter aus der Fruchtwasserblase, in der sich das Kind befindet, entnommen. Alternativ gibt es noch die Nabelschnur- Punktion, welche nicht minder riskant ist. Die Fehlgeburtenrate liegt bei diesen Eingriffen bei 0,5 bis 2%, was im ersten Augenblick wenig klingt, aber trotzdem die Fehlgeburt eines Kindes bedeutet.

Ein weiterer Nachteil dieser invasiven Methoden ist, dass die Krankenkasse diese Eingriffe normalerweise nicht bezahlt, da sie nicht unbedingt notwendig sind. Denn wenn keine Auffälligkeiten bei der Entwicklung des Kindes feststellbar sind, dann gibt es für die Krankenkassen auch keinen Anlass für diese Art der Eingriffe.