Vaginaler Ultraschall: Wann wird er gemacht?

transvaginalDa zum Einstieg der Untersuchung oftmals eine Tastuntersuchung durchgeführt wird, um erste Eindrücke zu erhalten, wird im nächsten Schritt ein Ultraschall durchgeführt. Wenn es Hinweise auf eine Erkrankung der innenliegenden Bereiche, wie etwa Eierstöcke, Eileiter oder der Gebärmutter gibt, dann führt der Arzt einen vaginalen Ultraschall durch. Bei generellen Schmerzen im Unterleib, wie etwa durch Menstruationsstörungen oder Blasenschwäche, oder zur Vorbereitung für einen IVF oder ICSI in der Reproduktionsmedizin wird auch ein Ultraschall der Schamgegend ausgeführt. Aber auch bei einem schönen Ereignis, wie etwa einer vermuteten Schwangerschaft kommt das Gerät zum Einsatz.

Verschiedene Kontrolluntersuchungen können auch mit der Sonographie abgedeckt werden. Wenn eine Frau zum Beispiel den genauen Zeitpunkt des Zyklus bestimmen möchte oder wenn sie eine Spirale eingesetzt bekommen hat, kann dessen Lage bestimmt werden.

Wenn eine Frau die vaginale Sonographie in Anspruch nehmen möchte, ohne dass der Arzt zuvor einen Verdacht auf eine Erkrankung geäußert hat, dann wird diese Behandlung kostenpflichtig und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Spanne bewegt sich hierbei zwischen 30 und 70€ und ist je nach Praxis unterschiedlich. Vorteil des Ultraschalls ist es jedoch, dass dieser beliebig oft wiederholt werden kann, da es sich nicht um schädliche Röntgenstrahlen handelt und somit risikofrei für die Frau abläuft.

Bei einer Schwangerschaft kann die Mutter nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dieser Methode untersucht werden. Grund dafür ist die Größe des Ungeborenen, welches den vaginalen Ultraschall nicht mehr ermöglicht. Nach dem ersten Trimester wird der Ultraschall dann auf der Bauchdecke durchgeführt, um Untersuchungen zu tätigen.

Diese Behandlungsmethode ist eine der einfachsten und schmerzfrei, sie bietet gute Einblicke und kann so Hinweise auf etwaige Erkrankungen oder Symptome liefern. Wenn es die Umstände nicht anders zulassen, dann wird der Ultraschall auf der Bauchdecke durchgeführt, wobei hier die zu begutachtenden inneren Organe nicht mehr optimal dargestellt werden können.