Pränataldiagnostik- wozu sie gut ist

1541Eine Frage, welche die werden Eltern nicht wirklich loswerden, ist die ständige Sorge: wird unser Baby gesund zur Welt kommen? Um dieser Frage eine Antwort zu liefern, wird von Gynäkologen die Pränatal- Diagnostik angeboten. Was man aber nicht vergessen sollte, ist, dass diese Untersuchungen nicht immer mehr Licht ins Dunkel bringen als erhofft, was auch viele Paare verunsichert.

Aber unter gewissen Umständen ist eine solche vorgeburtliche Untersuchung sehr sinnvoll, wie etwa bei Risikoschwangerschaften, wenn die Frau etwas älter ist, oder es bereits bei anderen Schwangerschaften zu Komplikationen kam. Prinzipiell sind die Frauen nicht dazu verpflichtet, sich in dieser Hinsicht untersuchen zu lassen. Andererseits besteht bei Fehlbildungen, wenn diese frühzeitig erkannt werden, die Möglichkeit, diese bereits im Mutterleib zu operieren.

Unter der pränatalen Diagnostik versteht man Untersuchungen, welche während der Schwangerschaft durchgeführt werden. Hierbei kann man vor Geburt des Kindes etwaige Fehlbildungen, Versorgungsstörungen oder andere Erkrankungen erkennen und eingreifen.

Diese Art der Untersuchung wird bei Risikoschwangerschaften den Frauen besonders nahegelegt, denn in diesen Fällen wird eine besondere Vorsorge und Überwachung der Mutter und des Kindes empfohlen. Aber auch wenn man nicht unter eine Risikoschwangerschaft fällt, lässt sich die Mutter von Heute zumindest in ihrem ersten Trimester screenen und untersuchen.

Wenn man nicht weiß, ob man unter eine Risikoschwangerschaft fällt, dann soll die folgende Aufstellung etwas Hilfe leisten. Besonders Frauen, die vor dem 18ten Lebensjahr schwanger werden, aber auch nach dem 35 Lebensjahr, drohen mit einer problematischen Schwangerschaft. Die jüngeren Frauen, da der Schwangerschaftsbereich noch nicht vollends ausgebildet ist, und die älteren Frauen, die wegen ihres Alters weniger Zellen nachbilden. Auch bei Schwangerschaften, denen mehrere Fehlgeburten voraus gehen, gehören dazu. Erblich bedingte Krankheiten können auch zu Komplikationen führen.

Da die pränatale Vorsorgeuntersuchung auch Gendefekt wie die Trisomie erkennen können, diese aber nicht zu 100% korrekt diagnostiziert werden, liegt die Entscheidung bei der Mutter, ob sie diese Art der Untersuchung in Anspruch nehmen möchte oder nicht.