Gynäkologische Untersuchungen und die Angst davor

img_what_is_a_routine_gynecological_examination_7954_origEs ist fast wie beim Zahnarzt, man muss, möchte aber nicht. Dabei ist es sehr wichtig, sich seiner Angst zu stellen und bei dieser sehr wichtigen Angelegenheit den Weg zum Gynäkologen anzutreten. Neben den Ängsten kommen aber auch noch die falschen Vorstellungen von kalten Stahl in privaten Körperbereichen und unfreundlichen und unpersönlichen Ärztinnen und Ärzten hinzu.

Mit ein wenig Recherche und einem guten Tipp der besten Freundin vielleicht kann man schon vor dem Besuch einen Großteil der falschen Ängste verschwinden lassen und dem Ganzen etwas gelassener ins Auge blicken. Auch Gesprächsthemen vorzubereiten kann die Anspannung etwas senken und die Stimmung auflockern. Schließlich soll man auch Vertrauen zum Arzt haben und aufbauen können.

Wenn man zum Gynäkologen geht, dann nicht nur um kontrolliert zu werden, wenn man einmal Beschwerden haben sollte. Es gehört auch vielmehr der Vorsorge- Gedanke dazu, der einem zum Telefon greifen lässt, um bald den nächsten Termin auszumachen. Auch wenn man völlig beschwerdefrei sein sollte, dann spricht trotzdem nichts gegen eine Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen.

Die Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs sind bei weitem einfacher als bei vielen anderen Krebsarten, daher sollte man diese auch Nutzen. Nicht ganz so einfach ist es bei Gebärmutterhalskrebs, da man diese nicht einfach abtasten kann, um Knötchen festzustellen. Aber mittels regelmäßiger Kontrolle kann eine frühzeitige Diagnose gestellt werden und je früher eine Krebserkrankung festgestellt werden kann, desto besser lässt sich dieser dann auch behandeln.

Aber der Frauenarzt ist nicht nur zur Früherkennung von Krebs oder anderen Krankheiten da, sondern bietet vor allem jungen Frauen die Möglichkeit, sich eingehend über die verschiedenen Verhütungsmöglichkeiten zu informieren, was es bedeutet Schwanger zu werden und was die Sexualität allgemein betrifft.

Wenn man sich als junge Patientin davor fürchten sollte, dass ihre Eltern etwas mitbekommen, was beim Frauenarzt gesprochen wird, dann kann man getrost sein, dass auch hier die ärztliche Schweigepflicht Einzug hält und man daher keine Sorge zu haben braucht.